Freitag, 12. März 2010

Mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen

Der Aufsichtsrat der SWB-V hat heute ein neues Konzept beschlossen, wie zusätzliches Begleitpersonal in Busse und Bahnen gebracht werden können.

„Den unhaltbaren Zustände und Sicherheitsrisiken auf einzelnen Linien muss endlich durch wirksame Maßnahmen begegnet werden“, äußert Fraktionsvorsitzender Benedikt Hauser. „Es geht nicht an, dass Busfahrer während der Einsatzfahrt beraubt werden und die Sicherheit für die Fahrgäste auf manchen Strecken nicht mehr gegeben ist.“

„Es werden konkret 17 Mitarbeiter beschäftigt, die auf 40 aufgestockt werden sollen“, berichtet Aufsichtsratmitglied Arno Hospes. „Mit Busbegleitern kann die Situation verbessert werden und sie werden jetzt gezielt auf den Strecken eingesetzt, auf denen es unliebsame Vorkommnisse gegeben hat“.

Durch Fluktuation sind bei den SWB-V 10 Stellen im Bereich „Fahrdienst“ neu zu besetzen. Durch die externe Förderung über die ARGE können mit gleichem finanziellem Aufwand ca 40 Mitarbeiter eingestellt werden. Diese sollen sukzessive eingestellt und ausgebildet werden.

Aufgaben sind:

- Information der Fahrgäste, d.h. Lotse und Ansprechpartner für alle auftretenden Fragen
- Präsenz, in erster Linie auf Nachtbussen und Linien mit erhöhtem Aufmerksamkeitsbedarf
- Hilfe beim Erwerb von Fahrscheinen und der Nutzung der Automaten
- Begleitung von und aktive Hilfestellung für hilfsbedürftige Fahrgäste
- Unterstützung des Konzepts „Rücksichtsnahme“ (Füße nicht auf die Sitze, Lautstärke der MP3-Spieler dem Umfeld angemessen, Belästigung von Fahrgästen etc.)
- Unterstützung des Fahrdienstes bei Sonderveranstaltungen und in Spitzenstunden

Bei Großveranstaltungen wie Rheinkultur und Rhein in Flammen ist es wichtig, ausreichend Service-Personal einsetzen zu können, um einen reibungslosen Ablauf der Personenbeförderung durch die SWB-V sicherzustellen. Auch hier kann das zusätzliche Personal einen wertvollen Beitrag leisten. Die CDU unterstützt die Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit für die Fahrgäste.

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