Dienstag, 5. Oktober 2010

Schulwahl - Elternwillen berücksichtigen

Verwaltung soll die Rahmenbedingungen für die Errichtung einer weiteren Gesamtschule und bzw. oder einer Gemeinschaftsschule prüfen

Mit einem Dringlichkeitsantrag zur kommenden Ratssitzung am Donnerstag beauftragt die Koalition die Verwaltung, dem Rat darzulegen, unter welchen Bedingungen zum kommenden Schuljahr eine weitere Gesamtschule sowie die neue Schulform der Gemeinschaftsschule in Bonn errichtet werden könnte. Maßgeblich soll aber der Elternwille sein, den die Verwaltung zurzeit bei den Eltern der derzeitigen Dritt- und Viertklässlern abfragt.

Dazu die Grüne Fraktionssprecherin Dorothee Paß-Weingartz und der Obmann der CDU im Schulausschuss Martin Berg:“ Einige Schulen haben bereits geäußert, dass sie Umwandlungen in andere Schulformen wünschen. Maßgeblich für uns ist allerdings der Wunsch der Eltern, welche Schule sie für ihre Kinder wünschen. Deshalb soll die Verwaltung in der kommenden Ratssitzung darlegen, welche organisatorischen und zeitlichen Abläufe bis zu einem Anmeldeverfahren notwendig sind. Außerdem soll das Ergebnis der Elternbefragung dem Schulausschuss am 09.11.10 vorgelegt werden.“

Die Koalition hatte bereits im Koalitionsvertrag festgelegt, dass für die Entwicklung jeder Schulform der Elternwille maßgeblich ist, dies gilt auch für die Errichtung von Gesamtschulen. Voraussetzung für eine Umwandlung ist, dass eine Schule dazu bereit und maßgeblich mit eingebunden ist.
Paß-Weingartz und Berg:“ Da es bereits Schulkonferenzbeschlüsse von Schulen gibt, die eine andere Schulform möchten, bedarf es jetzt noch des Ergebnisses der Elternbefragung.“

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