Montag, 22. November 2010

Bonner Gründerzentrum wird endlich Realität

Hervorragendes Aushängeschild für die Innovationskraft Bonns

Die schwarz-grüne Koalition begrüßt die Gründung des neuen Gründerzent-rums `BonnProfits´ in Bonn. Das Zentrum, das in der Godesberger Allee 139 eingerichtet wurde und seinen Betrieb ab dem 1.1.2011 aufnehmen soll, richtet sich vorrangig an Jungunternehmen der wissensintensiven Dienstleistungen. Es bietet auf 1200 Quadratmetern 32 Büro zwischen 11 und 64 Quadratmetern. Dazu gibt es Lagerräume, Besprechungsräume und ein Begleitcoaching durch die Bonner Wirtschaftsförderung.

„Wir, CDU und GRÜNE haben jahrelange für ein solches Angebot gekämpft“, sagten die Wirtschaftspolitiker Guido Déus (CDU) und Tom Schmidt (GRÜNE). „Leider hat die Verwaltungsspitze unter der EX-Oberbürgermeisterin das Projekt über 3 Jahre hinter den Kulissen immer wieder torpediert. Dabei war das Projekt lange überfällig. Bonn war bislang die einzige Universitätsstadt in NRW ohne solche zentrale Angebotsstrukturen für GründerInnen.“

Vorrangiges Ziel des Gründungszentrums ist es, Angebote zu schaffen, die geeignet sind, zukunftsweisende und innovative Geschäftsideen zu unterstützen. Es bietet auf 1200 Quadratmetern 32 Büro zwischen 11 und 64 Quadratmetern. Dazu gibt es Lagerräume, Besprechungsräume und ein Begleitcoaching durch die Bonner Wirtschaftsförderung. „Solche Räumlichkeiten sind in Bonn traditionell nur sehr schwer zu günstigen Preisen zu finden – das war bisher ein Hindernis für Gründungen in Bonn. Denn Bonn steht im NRW-Vergleich leider noch deutlich unterdurchschnittlich da. Das neue Gründungszentrum ist ein wesentlicher Baustein kommunaler Unterstützung um dies zu ändern“ so die Koalitionsvertreter. „Darüber hinaus bringt natürlich nicht jeder, der eine gute marktfähige Idee hat immer von vornherein das gesamte know how, das für einen funktionierenden Betrieb nötig ist, mit. Dazu bietet das Zentrum jetzt die notwendige Unterstützung aus einer Hand an.“

Das Gründerzentrum - ein zentrales Projekt der schwarz-grünen Koalitionsvereinbarung - soll im Kontext des weiteren Ausbaus der Stadt Bonn zur UN-Stadt und ihrer Spitzenposition in innovativen Wachstumsbranchen, wie beispielsweise der Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Gesundheitswirtschaft, eine Rolle spielen. „Die Kombination dieser beiden Faktoren ergeben eine hervorragende Grundlage, um auch die Ansiedlung von Unternehmen aus dem europäischen und internationalen Raum zu unterstützen“, so Deus und Schmidt. Deshalb sei für die Zielgruppe der internationalen Ansiedlungen ein Anteil von rund 20 Prozent im Gründungszentrum vorgesehen.
„Wir sind überzeugt, dass das Gründerzentrum sich zu einem hervorragenden Aushängeschild für die Innovationskraft Bonns entwickeln kann!“, so Déus und Schmidt abschließend.

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