Mittwoch, 9. November 2011

R(h)einkultur: Schwarz-Grün bedauert das Aus !

Schwarz-Grün fordert umgehend Gespräche zur Rettung

Mit großem Bedauern reagieren die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen auf das verkündete Ende der Bonner R(h)einkultur. Die kulturpolitischen Sprecher Markus Schuck, CDU, und Gisela Mengelberg, GRÜNE wollen dies nicht einfach hinnehmen: „Uns hat diese Pressemitteilung vollkommen überrascht. Beim Besuch der letzten R(h)einkultur gab es für diesen Schritt keinerlei Anzeichen. Für Bonn wäre das ein schwerer Verlust. Wir würden ein einzigartiges Festival mit europaweiter Ausstrahlung verlieren. In Gesprächen muss nun ausgelotet werden, ob das Jubiläumsfestival 2012 doch noch zu retten ist.“

Nach Ansicht von CDU und Grünen darf dieses weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Open-air-Event nicht verloren gehen.

Schuck und Mengelberg: „Gerade für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist das Traditionsfestival ein unverzichtbarer Kulturbestandteil in Bonn. Oberbürgermeister, Kulturdezernent und Veranstalter müssen nun schnell das Gespräch suchen, um mögliche Rettungsszenarien aufzeigen zu können.“

In den Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2011/12 wurde die von der Verwaltung geplanten Kürzungen zurückgenommen. Dass der Veranstalter „gesellschaftliche Probleme“ rund um das Festival anführt, ist nach den Vorkommnissen in diesem Jahr nachvollziehbar.

Mit einem Dringlichkeitsantrag für den Kulturausschuss am 16.11.2011 will die schwarz-grüne Ratsmehrheit den Veranstaltern und der Verwaltung die Möglichkeit geben, die Gründe für diese Entscheidung darzulegen und zu diskutieren.