Mittwoch, 10. September 2014

Zustand der Rheinaue nach öffentlichen Veranstaltungen

Die Bonner Rheinaue ist in den Bereichen, wo in den vergangenen Wochen öffentliche Veranstaltungen stattgefunden haben, insbesondere durch die oftmals schlechte Wetterlage, in starke Mitleidenschaft gezogen worden. Bei der Veranstaltung „Bonn Ole“ am vorletzten Wochenende hat der heftige Regen leider dafür gesorgt, dass beim Abbau der Veranstaltung an einigen Stellen Beschädigungen der Rasenfläche aufgetreten sind. 

Diese – oder vergleichbare Schäden - hat es in den vergangenen Jahren auch gegeben, auch hier wurden sie vom Veranstalter beseitigt bzw. kostenmäßig erstattet. Auch im Bereich des Kunst(!)Rasens, wo in diesen Tagen der Abbau beginnt, ist mit entsprechenden Schäden zu rechnen. Von einem „desolaten Schlachtfeld“, wie in einigen breit gestreuten Beschwerdemails nachzulesen, kann allerdings nicht die Rede sein. 

Guido Déus, wirtschaftspolitischer Obmann der Fraktion: "Wir gehen aufgrund der Verlässlichkeit unserer Vertragspartner davon aus, dass die Veranstalter im Rahmen ihrer vertraglichen Zusicherungen für diese Schäden aufkommen und somit nicht die Bonner Steuerzahler belasten werden. Wir sind nach wie vor für Veranstaltungen in der Rheinaue, die nicht nur für die Bonner Bürgerinnen und Bürger, sondern auch als Zugpferd für auswärtige Gäste ausgelegt sind. Denn Gäste sind in Bonn immer herzlich willkommen. Diese Veranstaltungen zeugen von einer hohen kulturellen Vielfalt, sie tun Bonn gut."

Natürlich gehört die Belastbarkeit der Rheinaue als Veranstaltungsort einer ständigen Prüfung unterzogen, hier gilt es ein ausgewogenes Maß zwischen Veranstaltungen und einer Nutzung als Naherholungsfläche und grünen Lunge unserer Stadt zu finden. Grundsätzlich ist die Rheinaue aber eben auch für Events wie Open-Air-Konzerte, Flohmärkte, Bierbörse u.ä. geeignet und gewollt. Beides Naherholungsfläche und Veranstaltungsangebote wie die geschilderten bereichern unsere Stadt. Selbstverständlich sind entstehende Schäden vorab durch entsprechende vertragliche Regelungen mit den Veranstaltern zu regulieren. Allerdings ist hierfür auch in der Vergangenheit immer Sorge getragen worden.