Mittwoch, 24. Juni 2015

Koalition trifft wegweisende Entscheidungen im Bahnhofsbereich

Der Bonner Stadtrat hat am 18. Juni 2015 wichtige Entscheidungen für die Entwicklung der Innenstadt getroffen. Im Ausschreibungsverfahren zum Nordfeld hat die beteiligte Jury einen Gleichstand von zwei der fünf Bewerber gesehen. Der Rat der Stadt Bonn hat diese Entscheidung revidiert und sich mit breiter Mehrheit für einen Bewerber ausgesprochen. Dies geschah, in dem der Rat einen Bewertungspunkt geringfügig geändert hat. 

„Somit ist der Weg für die seit Jahrzehnten diskutierte Nordfeldbebauung endlich frei“, freut sich der planungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Bert Justus Moll. „Auch wenn es in der Umsetzungsphase immer wieder Verzögerungen gegeben hat, sind wir jetzt endlich auf der Zielgeraden“.
Damit ist auch eine wesentliche Zielsetzung des Koalitionsvertrages abgearbeitet. 

„Auch die Beschlussfassungen zum Gesamtareal sind gefallen und jetzt liegen die Bauphasen vor uns, die zu erheblichen positiven Veränderungen im Stadtbild führen werden“, ergänzt der Stadtplaner. 

„Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wird völlig umgestaltet und wurde neu konzipiert, die Südüberbauung kann abgerissen und ebenfalls neu gebaut werden. Auf dem Nordfeld wird eine deutliche Erweiterung der Innenstadt erfolgen. Ein neues Parkhaus wird errichtet und die Viktoriabrücke wird erneuert und verändert.

Dies sind Meilensteine in der Stadtentwicklung und sie zeigen, dass die Koalition entschlussfreudig ist und war. In den wichtigsten Bereichen der Innenstadt wurden positive Entwicklungen für eine gute Zukunft der Stadt eingeleitet. 

Auch wenn Bonn oft Rückschläge erfährt gibt es auch viele positive Aspekte, die leider in den Hintergrund treten. Die Maßnahmen um den Hauptbahnhof werden den bedeutenden innerstädtischen Entwicklungsschub bringen, daran hat die Koalition aus CDU, Grünen und FDP einen maßgeblichen Anteil geleistet.“

Dienstag, 16. Juni 2015

Ausstieg der Deutschen Post DHL Group aus dem Festspielhausprojekt

Die CDU-Fraktion hat die Entscheidung der Deutsche Post DHL Group, die Planungen für die Errichtung eines neuen Festspielhauses nicht weiter zu verfolgen, mit Bedauern zur Kenntnis genommen. 

Alle Beschlüsse zu dem Projekt wurden bisher im Stadtrat von breiter Mehrheit getragen. Auch hinsichtlich der in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag anstehenden Entscheidung zur Stiftungsgründung haben sich die drei großen Fraktionen von CDU, SPD und FDP eindeutig positioniert und damit den Weg für das neue Festspielhaus freigemacht. 

Insofern war auch hier eine deutliche Willensbekundung und eindeutiger Schulterschluss gegeben. Ebenso wie bei früheren Entscheidungen kann und konnte man im Rat keine 100 %ige Zustimmung erwarten. So ist es nun mal in einer Demokratie, nicht alles gefällt allen.

Wir freuen uns, dass sich die Deutsche Post DHL Group als globales Unternehmen mit Sitz in der Geburtsstadt Ludwig van Beethovens bereit erklärt hat, Optionen zu sondieren, um die Feierlichkeiten rund um den 250. Geburtstag Beethovens zu unterstützen und damit die Marke Beethoven weltweit zu entwickeln. Es würde uns freuen, wenn Optionen in Abstimmung mit der Stadt gefunden werden könnten, die zu einer Bündelung aller Kräfte führen. 

Nun kommt es darauf an, einen Plan B zu entwickeln. Hierzu gehört die zügige Umsetzung der Sanierung und Modernisierung der Beethovenhalle. Die Weichen hierfür hat der Rat mit seiner Entscheidung zur Durchführung entsprechender Planungen bereits gestellt. 

„Angesichts der neuen Ausgangslage würden wir uns freuen, wenn sowohl die Deutsche Post DHL Group als auch die privaten Initiativen, die sich an der Finanzierung eines neuen Festspielhauses beteiligen wollten, unsere Bemühungen zur Umsetzung des Plans B unterstützen würden“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Klaus-Peter Gilles.